Damit auch die ersten Schwünge Spaß machen

Interview mit Martin Wulschnig vom Kärntner Skischulverband
So kommt man schnell und bequem zur optimalen Ausrüstung

Martin_Wulschnig_1Die Ausrüstung ist nicht nur besser und einfacher geworden. Mussten Skifahrer früher sich um alles selbst kümmern, können sie sich heute auf kompetente Partner verlassen. Das macht den Wiedereinstieg ins alpine Skifahren wesentlich leichter und sicherer.

Herr Wulschnig, Sie sind nicht nur Skischulleiter sondern auch Inhaber eines großen Skiverleihs. Damit können Sie sicher auch gut beschreiben, wie sich die Ausrüstung verändert hat und was für Wiedereinsteiger wichtig ist.

Gerade für jemand, der nach einer längeren Pause wieder mit dem Skifahren beginnt, ist der Weg dorthin viel einfacher als früher. Heute bietet der Skiverleih ein hochwertiges aktuelles Sortiment vor Ort. Früher mussten sich die Leute um alles selber kümmern und kaufen und ins Skigebiet transportieren. Ideal ist es, wenn sich der Gast die Ausrüstung online reserviert. Dann spart er sich am ersten Urlaubstag viel Zeit und muss sein Equipment nur beim Verleih abholen und mitnehmen.

Und wenn er dann doch die falschen Ski hat oder die Stiefel drücken?

Dann kann er sie bei den meisten Verleihern problemlos wechseln. Ein großer Vorteil der Leihausrüstung ist ja nicht nur, dass er immer aktuelle und frisch präparierte Ski bekommt. Er kann sie auch bei veränderten Schneeverhältnissen gegen andere eintauschen. Und wenn es mal hart und eisig wird, ist jeder Skifahrer froh, wenn er geschliffene scharfe Kanten hat.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Für eine gute Ausrüstung mit Ski, Stiefel, Stöcken und Helm sollte man ab 99 bis zu 200 Euro pro Woche rechnen. Das hängt natürlich davon ab, welche Kategorie man bei den Skiern wählt, ob es ein Mittelklasse- oder ein Topmodell sein soll.

Bringt die technische Entwicklung in den letzten Jahren auch dem Wiedereinsteiger Vorteile?

Auf alle Fälle. Die Carvingski sind wesentlich leichter zu fahren als die früheren langen Bretter. Die Skischuhe, die ja der wichtigste Teil der Ausrüstung sind, die sind heute wesentlich bequemer und leichter. Und auch die Bindungen bieten heute den höchsten Sicherheitsstandard.

Hat sich auf der Piste auch etwas getan?

Gerade bei uns in Österreich sind die Pisten breiter geworden und erlauben schöne weite Schwünge. Dazu ist die Präparierung auf einem wesentlich höheren Niveau. Dank der technischen Beschneiung haben wir wesentlich stabilere Bedingungen. Der technische Schnee ist kompakter und schiebt weniger auf, weshalb dann auch weniger Buckel auf der Piste sind.



 Markus Aspetzberger am 06.11.2013   |   Keine Kommentare   |  print
 

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