Feiern wie damals

Rund um die Osterzeit lebt in Österreich vielerorts traditionelles Brauchtum auf, das spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Regionen gewährt. Hier eine Auswahl.

Mit Krapfen, Süßigkeiten und Trinkgeld belohnen die Oststeirer ihre flinken Weihfeuerträger, die am Karsamstag das „Eichfeia“ von Haus zu Haus bringen. Im südlichen Burgenland verzieren Eierkratzerinnen ihre Ostereier nach altem Brauch mit filigranen Mustern. Bei den jährlichen Passionsspielen in Tresdorf huldigen die Laiendarsteller einem alten Gelübde zum Schutz ihres Dorfes. In Großarl im SalzburgerLand halten stimmkräftige Männer am Gründonnerstag und Karfreitag beim „Ölberg- und Leiden-Christi-Singen“ Nachtwache. Jedes Jahr feiert in Osttirol ein lebender Widder seinen großen Tag, wenn die Einwohner ihn bei einer feierlichen Prozession zur Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ in Obermauern geleiten. Um sich das Glück für ein ganzes Jahr zu sichern, findet in einigen Orten der Region Tirol West das Scheibenschlagen statt. Und beim „Godntag“ rund um Ostern versorgt die Taufpatin ihre Schützlinge im niederösterreichischen Mostviertel mit dem flaumig süßen „Godnküpfi“.

Unter „Urlaubsideen“ finden Sie Detailinformationen zu bekannten Osterbräuchen sowie Fotos zum Download in Printqualität.



 Christian Busch am 21.02.2014   |   Keine Kommentare   |  print
 

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